Wasser: Fischamend versorgt sich selbst
Mit drei eigenen Brunnen in mehr als zehn Metern Tiefe verfügt Fischamend über eine unabhängige Trinkwasserversorgung. Das 12 Grad kalte Wasser wird nach der Aufbereitung in den Wasserturm und Leitungsnetz gepumpt und somit auf die ganze Stadtgemeinde verteilt.
Keine Knappheit, dennoch Spar-Appell
Während andere Gemeinden nur knapp oder mittlerweile gar nicht mehr mit dem kostbaren Nass gesegnet sind, können die Fischamenderinnen und Fischamender beruhigt sein. „Ich werde natürlich oft gefragt, wie die Situation bei uns ist. Wir verfügen auch dank hoher Investitionen über genügend Trinkwasser. Dennoch appelliere ich an alle, sorgsam mit dem Wasser umzugehen”, erklärt Bürgermeister Thomas Ram.
Brunnen wird modernisiert
Schon in den vergangenen Jahren hat Fischamend rund fünf Millionen Euro in die Modernisierung des Wassernetzes und der Wasseraufbereitungsanlage investiert. In den kommenden Jahren sind weitere sieben Millionen Euro geplant. Darunter für einen der drei Brunnen, der noch auf dem technischen Stand von 1989 ist.
Wasseraufbereitung als Herzstück
In der Wasseraufbereitungsanlage werden dem Rohwasser aus den Brunnen Sauerstoff zugeführt und danach über die zwei große Sandfilter in sauberes Trinkwasser verwandelt. Nach der Aufbereitung ein wenig Chlor zum Schutz des Leitungsnetzes beigemengt. Der stellvertretende Wirtschaftshofleiter Michael Greimel: „Bei den laufenden Überprüfungen im Labor stellen wir sicher, dass Fischamend weiterhin über ein ausgezeichnetes Trinkwasser verfügt.”
Bleibt in Gemeindehand
Bürgermeister Thomas Ram betont, wie wichtig die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit beim sensiblen Thema Trinkwasser ist, und versichert, dass das Trinkwasser in Fischamend auch in Zukunft in Gemeindehand bleibt.