Freizeit in Fischamend

Fischamend, das Äquinoctium der Römer, entwickelte sich als Doppelsiedlung Dorf und Markt rund um die beiden Kirchen St. Michael und St. Quirin an der einstigen Mündung des Flusses Fischa in den mächtigen Donaustrom (Viskahagemunde). Waren es vordem die Schiffsmühlen auf der Donau, die Mühlen an der Fischa und der Getreidehandel, der dem Ort und seiner Bevölkerung zur wirtschaftlichen Blüte verhalf, so war es ab dem Jahre 1800 die Industriealisierung und der DDSG Winterhafen (1868 - 1902).

Mit der Gründung der k. u. k. Militär-aeronautischen Zentralanstalt im Jahre 1909 wurde der Doppelort zur Wiege der Luftfahrt im riesigen Gebiet der Monarchie (Ballonfahrt, Luftschifffahrt, Aviatik). Nach dem Ersten Weltkrieg etablierte sich in Fischamend eine ungemein vielschichtige Industrie, auf deren Gelände zur Zeit des Zweiten Weltkrieges schließlich das Flugzeugwerk (WNF) betrieben wurde. Das war der Anlass zu einem furchtbaren Bombardement am 12. April 1944.

Nach den Wirren der Nachkriegs- und Besatzungszeit erlangten die beiden Gemeinden im Jahr 1954 die Selbständigkeit und wurden im Jahre 1955 dem Bundesland Niederösterreich eingegliedert. 1970 erfolgte die freiwillige Vereinigung der beiden Gemeinden Fischamend-Markt und Fischamend-Dorf zur Gemeinde Fischamend und im Jahre 1987 beschloss der NÖ Landtag die Marktgemeinde Fischamend zur Stadt zu erheben.

Idyllisch an Fischa und Donau gelegen und nur wenige Autominuten von Wien entfernt lädt die kleine beschauliche Stadt mit einem einzigartigen kulturellen und kulinarischen Angebot Besucher ein.
Obendrein verleiht der nahe Flughafen als "Tor zur großen Welt" Fischamend internationales Flair und überregionale wirtschaftliche Bedeutung.